Zentraler Ökumenischer Gedenkweg am 9. November vom Roten Rathaus zur Synagoge Oranienburger Straße Gottesdienste zur Erinnerung an den Volksaufstand 1953 am 16. und 17. Juni in Berlin und Brandenburg a.d.H.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

im Rahmen des Themenjahres Reformation und Toleranz finden weiterhin zahlreiche Veranstaltungen statt. Nach der sehr beeindruckenden Veranstaltung zum Gedenken an die Bücherverbrennung am 10. Mai auf dem Bebelplatz mit dem Künstler Michael Ullmann und zahlreichen weiteren Beteiligten möchte ich Sie auf folgende Veranstaltungen besonders aufmerksam machen:

  • Am Sonntag, dem 16. Juni 2013, findet um 18 Uhr in der Zionskirche, Zionskirchplatz, 10435 Berlin, ein ökumenischer Gottesdienst mit Bischof Dr. Markus Dröge und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki statt. Dieser steht unter dem Motto: »Zur Freiheit hat uns Christus befreit«. Es schließt sich ein Empfang mit Vernissage an. »Wir wollen freie Menschen sein« heißt die Ausstellung zur Zeitgeschichte der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die um 19.30 Uhr eröffnet wird. Sie wird von Dr. Robert Grünbaum eingeleitet, die Musik kommt vom Saxophoquadrat.
  • Am Montag, dem 17. Juni 2013, findet um 10 Uhr in der St-Katharinen-Kirche, Katharinenkirchplatz, 14776 Brandenburg an der Havel,  ein ökumenischer Gedenkgottesdienst mit Bischof Dr. Markus Dröge und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zum 60. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 statt. Dieser Gottesdienst ist in die Gedenkfeiern der Landes Brandenburg eingebettet.
  • Schon jetzt möchte ich Sie hinweisen auf den ökumenischen Gedenkweg zum 9. November 2013. Dieser beginnt am Samstag, dem 9. November 2013, um 15 Uhr vor dem Roten Rathaus und endet gegen 18 Uhr voraussichtlich an der Synagoge in der Oranienburger Straße. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, wird den Gedenkweg eröffnen. Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, die den Gedenkweg inhaltlich vorbereitet, Bischof Dr. Markus Dröge und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki werden teilnehmen.
    Bitte merken Sie sich diesen Termin vor und laden Sie Ihre Gemeindeglieder dazu ein. Sollten Sie an diesem Tag eigene Veranstaltungen planen, teilen Sie uns die Termine bitte für den Kalender und die Pressearbeit mit. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie bei der Planung die Uhrzeiten des Gedenkweges berücksichtigen könnten, damit es nicht zu zeitlichen Überschneidungen kommt.

 

Alle Veranstaltungen zum Themenjahr finden Sie auf der Seite: www.ekbo.de/toleranz .Gern können Sie uns Ihre Veranstaltungen melden, sofern diese hier noch nicht gelistet werden.  

Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Volker Jastrzembski

Der Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Pfr. Dr. Volker Jastrzembski

Georgenkirchstraße 69, 10249 Berlin

Tel.: 030-24344-287; Fax: 030-24344-289

E-Mail: presse@ekbo.de

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Hier noch einmal die liebe Erinnerung bzw. Einladung zur 10. Ausfahrt für Beschäftigte der Wichern Diakonie. Wer Lust und Laune, oder für die nicht Frankfurter einfach nur “Fahrriemen“ hat, ist herzlich willkommen….

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Ins wilde Europa

Stefan Etgetons Kurzgeschichte „in der nacht wartend“  hat den Evangelischen Literaturpreis gewonnen.

 

Stefan Etgeton ist der Gewinner des Zweiten Evangelischen LiteraturpreisesVon Constanze Broelemann

„Leichtfüßig“ komme seine Geschichte daher, sagte ihm die Jury am Telefon. Frei und fröhlich wirkt auch der Autor selbst.

Der 24-jährige Stefan Etgeton ist Gewinner des Zweiten Evangelischen Literaturpreises und kann es selbst kaum glauben. Mit seiner Kurzgeschichte „in der nacht wartend“ scheint er genau den Geschmack oder das Herz – wie man es nimmt – der Juroren getroffen zu haben.

„Eigentlich habe ich mit Kirche nicht so viel am Hut“, erzählt der ehemalige Katholik.  Eines Tages sei er beim Surfen im Internet über die Ausschreibung des Evangelischen Literaturpreises gestolpert. In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Kirchentag waren alle, die Lust hatten, aufgerufen, sich etwas zur diesjährigen Kirchentagslosung „Soviel du brauchst“ einfallen zu lassen.

„Ja, wie viel braucht man eigentlich?“ und „Was genau soll die Losung bedeuten?“, habe er sich gefragt, erzählt Etgeton. Und dann ging’s los. Denn genauso verfasst der Wahlberliner seine Geschichten. „Ich versuche alles so aufzuschreiben, wie ich es erlebe.“ Der direkte, schnelle und unprätentiöse Stil seiner Texte lässt den Leser mitten in der beschriebenen Situation sein.  Etgetons Kurzgeschichte ist ein bisschen wie ein Roadmovie, nur in Buchstaben und nicht in Bildern – die entstehen dann im Kopf des Lesers von ganz allein. „Ich wollte was schreiben, wo Leute vorkommen, die nicht so viel brauchen“, sagt der gebürtige Nordrhein-Westfale.

„in der nacht wartend“ erzählt von dem 18-jährigen Protagonisten und seinem Freund Paul. Die beiden wollen ins „wilde Europa“, auf den Balkan oder so. Sie wissen es eben nicht genau und die Geschichte erzählt, wie sie per Anhalter unterwegs sind und wen sie treffen. Am Ende landen sie in Bulgarien am Meer, halten in der „geilen Salzluft des Meeres einen Frühsommerschlaf“ und sind glücklich.

Aus 1100 eingesandten Geschichten wurde der Text des 24-Jährigen, der VWL an der Freien Universität Berlin studiert, ausgewählt. Das hübsche Sümmchen von 3000 Euro winkt dem Gewinner zudem und natürlich die Ehre, vor großem Auditorium lesen zu dürfen. „Ich freue mich, das auf dem Kirchentag vorzulesen. Es zeigt, dass mein Text kein Blödsinn war, sondern gefallen hat“, sagt der Autor. Er selbst ist etwas verwundert, dass seine Geschichte ausgewählt wurde, obwohl er doch nichts explizit „Christliches“ geschrieben habe, wie er meint.

Dann sagt Stefan Etgeton noch, sein Vater habe, nachdem bekannt wurde, dass er gewonnen hat, schon gefragt, ob er die Studienfinanzierung für seinen Sohn einstellen könne. „Das natürlich nicht“, sagt der Jung-Literat. Aber er will auf jeden Fall weiter schreiben – am liebsten sonntagsmorgens. Von Dingen, die er erlebt hat – und wenn das zu langweilig ist, denkt er sich etwas dazu. Der erste Platz beim Literaturpreis sei ein enormer Ansporn für ihn weiterzumachen – auch wenn es am Ende vielleicht doch nur „der Bürojob“ wird.

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Altersstark (von Heinz Eggert)

Als vor einigen Monaten die Sexismus-Debatte in Deutschland hochgewogt wurde, übersah man geflissentlich ein Detail. Bevor Herr Brüderle Frau Himmelreich ein Dirndl empfahl, fragte sie ihn nämlich, ob er mit 67 Jahren der Herausforderung als Spitzenkandidat seiner Partei  überhaupt noch gerecht werden könnte. Er muss schon ein großer Kavalier sein, wenn er sie deshalb nicht wegen Altersdiskriminierung verklagt hat.

Man stelle sich das öffentliche Erschrecken vor, wenn ein junger sportlicher Journalist diese Frage einer älteren Politikerin gestellt hätte. Es gibt nämlich in Deutschland seit 2006 ein Gleichbehandlungsgesetz und damit ein Verbot jemanden wegen seines Lebensalters zu benachteiligen oder ihn deshalb infrage zu stellen.

Heute in einer Stellenanzeige nach einem Foto oder nach dem Alter zu fragen, gilt als unzulässig und diskriminierend. Dieses Gesetz hat aber keine moralischen sondern wirtschaftliche Gründe. Es geht nämlich darum, den Anteil älterer Arbeitnehmer an der Erwerbsbevölkerung zu steigern. Der demographische Wandel zwingt dazu. Es sind keine Jüngeren mehr da. Das merken  auch die Unternehmen, vor deren  Türen sich die Bewerber nicht mehr so reichlich tummeln wie noch vor Jahren. Das Gesetz kam schnell, dass Umdenken dauert länger.

Noch immer denken Einige, Ältere wären weniger motiviert, weniger produktiv und kreativ und vergleichsweise zu teuer. Dass ältere Arbeitnehmer eine große Erfahrung und viele Vorzüge haben, spricht sich  erst  langsam herum. Studien haben ergeben dass die Gruppe der über 54-jährigen leistungsstärker ist als die der 15 bis 24-jährigen.

Von seinen Schwierigkeiten wieder Arbeit zu finden, erzählte mir ein 52- jähriger Automechaniker, der aus Krankheitsgründen einige Jahre nicht arbeiten konnte. Zahlreiche Bewerbungen hatte er danach  geschrieben. Das Ergebnis: Entweder Absagen oder keine Antwort. Dann wurde er durch den Jobcenter in Görlitz, auf das Programm 50+ aufmerksam gemacht. Hier will man individuell  und mit gezielten  Strategien Arbeitnehmer über 50  und Unternehmen zusammen bringen. Es müssen nur alle voneinander wissen. Anfängliche Minderleistungen der Arbeitnehmer werden für die Unternehmen mit Fördermitteln ausgeglichen.

Für den Automechaniker war es ein Glück. Für das Unternehmen auch. Er hat Arbeit  und das Unternehmen hat nach Einarbeitungszeit und genauer Prüfung jetzt für die nächsten 15 Jahre einen zuverlässigen Mitarbeiter. Das könnte ein erfolgreiches Gesellschaftsmodell für Ältere  werden, die gerne arbeiten wollen und  deren Leistungskraft durch den vorherrschenden Jugendwahn lange Zeit überdeckt wurde.

Denn ältere Menschen sind kein Abschreibungsmodell.

Oder?

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Wo man aktuell Motorradgottesdienste im Internet findet?

na hier:

http://www.motorradgottesdienst.de/

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18. Motorradgottesdienst am 12. Mai in Friedrichswalde

Der größte Motorradgottesdienst in Brandenburg,
2000 Biker, ca. 4000 Besucher werden erwartet,
das kleine Dorf in der Schorfheide, 760 Einwohner ist total zugeparkt,
die Einwohner sitzen vor ihren Häusern, haben ihre Familien eingeladen,
trinken Kaffee und genießen das Spektakel.

Zum 18. Mal sind Motorradfahrerinnen und Fahrer zum Motorradgottesdienst nach Friedrichswalde,
in der Schorfheide,  geladen.  Immer am Muttertag und immer beginnt der Gottesdienst um 14.00 Uhr. Anschließend begeben sich die Biker auf ihre Motorraddemonstration, die unter dem Motto: “ruhig um den Werbellinsee“ steht. Damit wollen die Motorradfahrer zeigen, dass sie ruhig die schöne Motorradstrecke genießen wollen, aber auch ein Recht haben hier zu fahren.

Am Vorabend des Gottesdienstes, am 11.Mai ab 19.00 Uhr rocken „StrawHaeds“ und „FatHat“ die Kirche und draußen auf dem Festplatz wird getanzt. Am Sonntag erwarten dann die Friedrichswalder die Motorradfahrer; Speis und Trank und Gottes Segen warten auf Abholung. Erstmals gibt es ein Schwein am Spieß, gebraten von zwei Friedrichswalder Bikern,  der Bäcker hat einen neuen mobilen Backofen, leider sein neues Motorrad geschrottet und wartet mit neuen Kreationen auf. Es gibt Fischbrötchen, Eis, Kaffeespezialitäten, Jan Wallner spielt auf dem Kirchplatz und vieles mehr.

Alles wichtige hier:

http://www.motorradgottesdienst-friedrichswalde.de/

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schwach wie die LIEBE

Die Liebe ist lächerlich.
Sie reitet auf einem Esel über ausgebreitete Kleider.
Man soll sie hochleben lassen, mit Dornen krönen und kurzen Prozeß machen.
Sie ballt nicht die Faust.
Sie steigt nicht herab.
Sie hilft sich nicht selbst.
Sie dient als Kugelfang.
Sie freut sich nicht über Ungerechtigkeit.
Sie ergreift Partei für die Ausgebeuteten.
Daher ist es lebensgefährlich, sich mit ihr einzulassen.
Sie könnte nämlich Bewußtsein bilden und den Lauf der Dinge durchkreuzen. Nun aber
bleibt Glaube, Liebe, Hoffnung, diese drei.
Aber die Liebe ist das schwächste Glied in der Kette,
die Stelle, an welcher der
Teufelskreis bricht.

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